rolf kröger

Gábor Török

1952 geboren in Budapest (Ungarn)
  Ausbildung zum Gold- und Silberschmied
Lehre als Restaurator, anschließende Tätigkeit am Nationalmuseum Budapest
Sportstudium (Lehramt) in Budapest
1979 nach Aufenthalt in Paris Übersiedlung nach Frankfurt
1980 Beginn der künstlerischen Tätigkeit in eigenem Atelier
längere Arbeitsaufenthalte in Carrara, Pietrasanta und Bellagio
2004 Übersiedlung nach Wiesbaden













Den 1952 in Budapest geborenen Künstler Gábor Török faszinieren Fragen des Raums – auch sein bewegtes Leben ist von Grenzüberschreitungen geprägt, seien es Länder, Disziplinen oder Kunstsparten.
Seit Jahrzehnten belegen Ausstellungen im In- und Ausland sein künstlerisches Werk, das sich vielfach auch im öffentlichen Bereich und namhaften Sammlungen befindet. Neben der bildenden Kunst beschäftigt sich Török mit Theater. Zahlreiche Bühnenbilder, Regie und eigene Stücke umfassen diesen Bereich. 
Für sein weitreichendes kulturelles Engagement wurde er unter anderem mit dem Deutsch-Ungarischen Kulturpreis geehrt.
Als Bildhauer ist eines seiner Kennzeichen der meisterhafte Umgang mit dem Material, das seinen Händen zu weichen scheint. Sämtliche seiner Skulpturen bestechen durch das Spannungsfeld, das sich aus Bewegung auf der einen und Geometrie auf der anderen Seite bildet. Schwerpunkte liegen einerseits in der Arbeit mit Naturstein und Bronze, andererseits aber auch in architektonischen Konzepten, in denen sich Töröks umfassende Denkweise wiederspiegelt.